Protest vor dem Werkstor von Paradiesfrucht in Salzwedel

Beschäftigte kämpfen für die Aufnahme von Tarifverhandlungen

Mit einer Protestaktion vor dem Werktor forderten die Beschäftigten der Paradiesfrucht GmbH am vergangenen Donnerstag erneut die Aufnahme von Tarifverhandlungen für die beiden Unternehmensstandorte in Salzwedel und Immekath. Der Arbeitgeber lehnt bisher jegliche Verhandlungen ab. Vor den Werkstoren Salzwedel brachten die Beschäftigten ihren Unmut darüber deutlich zum Ausdruck.

Bereits Anfang Juli hat die NGG das Unternehmen zu Tarifverhandlungen für die rund 250 Beschäftigten an den beiden Standorten in der Altmark aufgefordert. Zwei von der NGG vorgeschlagene Verhandlungstermine hat die Geschäftsführung bisher verstreichen lassen. Dem vorausgegangen war die generelle Ablehnung von Tarifverhandlungen durch die Arbeitgeberseite. Diese begründet die Ablehnung damit, nicht Mitglied in einem Arbeitgeberverband zu sein. Für die Verhandlung von sogenannten Haustarifverträgen sehe die Geschäftsführung darüber hinaus keinen Grund.