Ernährungswirtschaft Sachsen

Blockadehaltung der Arbeitgeber bei der 1. Tarifverhandlung

Die erste Tarifverhandlung für die sächsische Ernährungsindustrie am 16.Dezember endete ohne Ergebnis. Wir haben nichts anderes erwartet und sind auf eine längere, harte Auseinandersetzung eingestellt. Unsere Forderungen sind berechtig: Armutsfeste Löhne und gleiches Geld für gleiche Arbeit in Ost und West! 

Die Arbeitgeberseite war weder in der Lage, ein eigenes Angebot vorzulegen, noch dazu bereit, über die Forderung der Lohnangleichung zu verhandeln. Über die 12 Euro sei nur zu reden, wenn auch andere tarifliche Leistungen damit verrechnet würden. Dieser Bedingung erklärten wir eine klare Absage. Auch auf einen konkreten Vorschlag unserer Seite, für dieses Jahr eine deutliche Entgeltsteigerung zu vereinbaren und im nächsten Jahr über einen Fahrplan zur Angleichung zu verhandeln, gingen die Arbeitgeber nicht ein. Nach der darauffolgenden Unterbrechung erschien die Arbeitgeberseite gar nicht mehr im Verhandlungsraum.

In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam in den Betrieben beraten, wie wir für unsere Forderungen Druck machen. Die nächste Tarifverhandlung findet am 31. Januar statt.