Arbeitgeber verweigern Tarifverhandlungen - Jetzt wird es Streiks geben!

Ernährungsindustrie Sachsen-Anhalt

Die erste Runde der Tarifverhandlungen in der Ernährungsindustrie Sachsen-Anhalt am 20. Januar endete ohne Ergebnis. Darüber hinaus sagten die Arbeitgeber den bereits für den 5. Februar vereinbarten zweiten Verhandlungstermin ab.

Obwohl die Forderungen bereits im Oktober des letzten Jahres schriftlich übergeben wurden, erklärte die Arbeitgeberseite wörtlich „uns fehlt es an jeder Idee darüber zu verhandeln“. Das Angebot über eine stufenweise Angleichung zu reden, wurde ebenso abgelehnt, wie auch das Angebot in begründeten Fällen auch Ausnahmeregeln vorab zu regeln.

Uns wird in den kommenden Wochen nichts geschenkt. Wir müssen für unsere berechtigten Forderungen in den kommenden Wochen Druck machen. Die Beschäftigten sind fest entschlossen, die Lohnmauer zwischen Ost und West einzureißen. Die Blockade der Arbeitgeberseite lässt uns keine andere Wahl.

Die über 3.000 Beschäftigte des Tarifgebietes fordern eine Angleichung der Löhne an das Verdienstniveau vergleichbarerer Betriebe in Westdeutschland. Zudem soll der Stundenlohn der untersten Lohngruppe nicht weniger als 12 Euro betragen.

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