Tarifverhandlung Ernährungswirtschaft Sachsen

Kein Angebot der Arbeitgeber - Zeichen stehen auf Arbeitkampf!

Trotz verschiedener Angebote der Gewerkschaft NGG sind die Arbeitgeber der sächsischen Ernährungsindustrie nicht bereit, über eine Angleichung der Löhne an das westdeutsche Verdienstniveau zu verhandeln. In den 12 Betrieben des Tarifgebietes Ernährungswirtschaft Sachsen bestehen Lohnunterschiede zwischen 411 Euro bis 835 Euro monatlich zu vergleichbaren Betrieben in den alten Bundesländern.

„Die Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss nach 30 Jahren deutsche Einheit endlich her. Wir werden jetzt Arbeitskampfmaßnahmen durchführen und sind uns breiter Unterstützung aus den Betrieben sicher. Das haben die Warnstreiks der letzten Wochen gezeigt. Die Beschäftigten werden sich ihr Recht erkämpfen", kündigt Olaf Klenke, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten an.

Nach den ersten Warnstreiks bei den Betrieben Frosta Lommatzsch und Cargill-Ölwerk Riesa, folgten in dieser Woche Arbeitsniederlegungen bei Bautz’ner Senf und Sonnländer Getränke Rötha. 

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