Unternehmen muss geordnete Betriebsübernahme ermöglichen! Haribo darf bei Werk-Übernahme durch Katjes nicht mauern!

06. Februar 2021

Die Tür ist aufgestoßen für eine Zukunft von Wesa Wilkau-Hasslau. So viele haben dafür in den letzten Wochen gekämpft. Wir brauchen jetzt Klarheit. Es müssen schnell alle Fragen geklärt werden, die für einen Verkauf an Katjes nötig sind. HARIBO  darf dafür keine unnötigen Hürden aufbauen oder blockieren. Wir lassen nicht locker und sind bereit, Druck zu machen!

"Die distanzierte Reaktion von Haribo auf die mögliche Übernahme des Wesa- Standortes stimmt befremdlich. Haribo muss schnell den Eindruck ausräumen, sie würden eine Übernahme blockieren oder durch besondere Bedingungen für einen Wettbewerber verhindern“, erklärt Thomas Lißner von der NGG.

"Haribo darf jetzt nicht mauern. Das Unternehmen muss alles Erdenkliche tun, um offene Fragen mit Katjes zu klären und eine zügige und geordnete Betriebsübernahme ermöglichen."

Hintergrund


In der Presse äußerte sich der Haribo-Konzern gegenüber der Kaufofferte des konkurrierenden Süßwarenherstellers Katjes distanziert: Danach gebe es „für einen Verkauf einen klar definierten, in der Wirtschaft üblichen Prozess“. Von Katjes müsse es dazu eine „klare Willensbekundung“ geben. Katjes hat in der Öffentlichkeit ein Kaufinteresse signalisiert und will Verhandlungen beginnen.