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Meldungen

Aktuelle Meldungen aus dem NGG-Landesbezirk Ost

  • 40-Stunden-Streik bei Brezelbäckerei Ditsch

    88 % sagen Nein zum Arbeitgeberangebot

    Ein erneuter Streik im Ditsch-Werk in Oranienbaum hat die Produktion weitgehend gestoppt. Die NGG will vor der nächsten Tarifrunde den Druck erhöhen und fordert einen konkreten Plan zur Angleichung der Löhne in Sachsen-Anhalt.

  • Klare Mehrheit der Beschäftigten wollen Einigung und Lohnangleichung

    Forderungen bei Mitgliederumfrage bestätigt

    Vor der Tarifverhandlung am 15. Juli 2026 machen die Beschäftigten der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalt deutlich, dass sie eine Einigung und eine verbindliche Lohnangleichung an das westdeutsche Tarifniveau erwarten. Eine Mitgliederbefragung der NGG zeigt: 74 Prozent unterstützen eine schrittweise Angleichung bis 2030, während 72 Prozent das aktuelle Arbeitgeberangebot ablehnen. Mit weiteren Streikmaßnahmen und einer Petition mit inzwischen über 6.000 Unterschriften erhöhen die Beschäftigten den Druck auf die Arbeitgeber.

  • NGG fordert 6% mehr Lohn in der Milchindustrie Ost

    Spürbares Lohnplus und bessere Bedingungen für Auszubildende

    Die NGG geht mit einer Forderung von 6 Prozent mehr Lohn für die rund 2.300 Beschäftigten der Milchindustrie Ost in die Tarifrunde. Für Auszubildende verlangt die Gewerkschaft 80 Euro mehr Vergütung, die Übernahme von Fahrtkosten zur Berufsschule sowie eine mindestens einjährige Übernahme nach erfolgreichem Abschluss. Begründet werden die Forderungen mit steigenden Lebenshaltungskosten und der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Branche.

  • NGG-Appell an Ostbeauftragte

    Sonntagsreden reichen nicht!

    Die NGG kritisiert, dass Warnungen vor Altersarmut nicht ausreichen, solange die Ursachen nicht bekämpft werden. Niedrige Löhne in Ostdeutschland – besonders in der Ernährungswirtschaft – führen direkt zu späterer Altersarmut. Die Gewerkschaft fordert deshalb politische Unterstützung für höhere Löhne und ein Ende der Lohnunterschiede zwischen Ost und West.

  • 5 Prozent mehr Lohn im Hotel- und Gastgewerbe Sachsen

    Preissteigerungen der vergangenen Jahre sind jedoch für viele Beschäftigte bis heute spürbar

    Im Juni 2026 steigen die Löhne im Hotel- und Gastgewerbe Sachsen um 5 % – ein Plus von bis zu 184 Euro im Monat. Damit ist der aktuelle Tarifabschluss umgesetzt. Die NGG sieht dennoch weiteren Handlungsbedarf und startet bereits die Vorbereitung der Tarifrunde 2027. Beschäftigte sind aufgerufen, sich aktiv einzubringen.

  • Petition: Schluss mit Billiglohn Ost

    Unterstützt die Kolleginnen und Kollegen der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalt

    Unterstütze die Petition für faire Löhne und gleiche Arbeitsbedingungen im Osten. Hilf mit deiner Unterschrift und durch Weiterleiten dabei, die Lohnmauer sichtbar zu machen und mehr Druck aufzubauen – denn je mehr Stimmen, desto stärker das Signal.

  • SLH Tarifabschluss erzielt: Mehr Geld, mehr Urlaub!

    Spürbare Verbesserungen für Beschäftigte – Ergebnis nach Befragung angenommen

    Tarifergebnis beschlossen: Nach Verhandlungen und Rücksprache mit den Mitgliedern wurde das verbesserte Angebot einstimmig angenommen – mit mehr Geld, erhöhter Sonderzahlung und mehr Urlaub.

  • Aktion #Tarifwende in Apolda: „Lohnmauern einreißen!“

    DGB und NGG Thüringen fordern faire Löhne und Tarifverträge bei Ospelt Food, Gutena und Dr. Schär

    In Apolda organisierten NGG und das DGB-Frittenmobil eine gemeinsame Aktion zur Aufklärung über niedrige Löhne und mangelnde Tarifbindung in der Lebensmittelindustrie. Ziel war es, Beschäftigte zu informieren und auf faire Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

  • Digitalisierung & Betriebsrat

    Mehr Mitbestimmung, mehr Wohlbefinden

    Die Digitalisierung verändert Arbeitsplätze grundlegend. Studien zeigen: In Unternehmen mit Betriebsrat haben Beschäftigte deutlich mehr Einfluss auf den Einsatz digitaler Technologien. Das stärkt nicht nur die Mitbestimmung, sondern auch das Wohlbefinden. Ohne Betriebsrat fehlt oft die Beteiligung, was zu Unsicherheit und geringerer Akzeptanz führen kann. Eine erfolgreiche Digitalisierung braucht daher klare Regeln und aktive Einbindung der Belegschaft.

  • “Tolles Angebot”: Realer Lohnverlust!

    Bei der ersten Tarifverhandlung für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Brandenburg hat es keine Einigung gegeben

    Die Gewerkschaft NGG fordert höhere Löhne für Beschäftigte im Brandenburger Gastgewerbe, um steigende Lebenshaltungskosten auszugleichen. Fachkräfte verdienen dort deutlich weniger als in Berlin. Tarifverhandlungen mit DEHOGA beginnen am 30. April.

Gemeinsam noch stärker

Rund 180.000 Mitglieder sind wir schon in der NGG. Aber wir wollen mehr werden: je mehr wir in der Gewerkschaft sind, desto stärker sind wir.

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