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Starker Rückenwind aus der Öffentlichkeit
bereits über 100.000 Menschen in Ost und West haben bisher die Petition „Lohnmauer einreißen. Schluss mit Billiglohn Ost!“ unterschrieben. Gestartet wurde die Petition auf der Plattform WeAct vom Ostbezirk der Lebensmittelgewerkschaft NGG und ihren Mitgliedern.
Die Gewerkschaft kämpft seit Wochen in den Betrieben der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalt für einen Abbau der Lohnunterschiede Ost/West. Diese belaufen sich in einzelnen Betrieben auf monatlich 1.000 Euro oder mehr. Inzwischen sind im Lohnkampf über 2.500 Streikstunden aufgelaufen.
„Der starke bundesweite Widerhall der Petition zeigt, viele Menschen teilen das berechtigte Anliegen der Beschäftigten. Die Lohnunterschiede zwischen Ost und West müssen beseitigt werden. Lohnmauer einreißen! Das gilt immer noch für Millionen Menschen in Ostdeutschland,“ erklärt Uwe Ledwig, Vorsitzender der NGG Ost.
Die starke Zeichnung der Petition ist eine Unterstützung für die Beschäftigten vor der nächsten Lohnverhandlung am morgigen Mittwoch, die in der Nähe von Magdeburg stattfindet. Dort soll die Petition mit den bisher gewonnenen Unterschriften den Unternehmen und dem Arbeitgeberverband übergeben werden.
Betroffenen von der Lohnverhandlung sind über 3.000 Beschäftigte der Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Bekannte Betriebe sind etwa die Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg, die Brezelbäckerei Ditsch mit dem Produktionsstandort in Oranienbaum oder die Lebensmittelmittelbetriebe der Lidl/Kaufland-Gruppe (Schwarz-Produktion) mit den Getränkeherstellern MEG in Leißling, Roßbach und Jessen und der Großbäckerei Bonback in Halle.
Enttäuscht äußert sich die NGG darüber, dass der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Sven Schulze (CDU) bisher jegliche Positionierung zu der Frage vermeidet. Dabei müsste er den Anliegen der Beschäftigten in Sachsen-Anhalt eine Stimme geben und sich für ein Ende der Lohnunterschiede Ost/West einsetzen.
Zur Petition:
👉 Unterschreibe die Petition jetzt.
👉 Leite den Link direkt an mindestens drei weitere Personen in deinem Umfeld weiter.
Mit jeder Unterschrift wächst der Druck auf die Arbeitgeber und die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema.
Die Kolleginnen und Kollegen der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalt haben sich auf den Weg gemacht. Deine Stimme zählt – nutze sie jetzt.
Gemeinsam noch stärker
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