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Update: Bundesweite Streiks bei Deutsche See Fischmanufaktur

Auch im Osten lief an allen drei Standorten nix
14. януари 2026

Nichts lief mehr an den drei Ost-Standorten Berlin, Dresden und Leipzig/Wiesenena.

Es gab eine starke Beteiligung und ein klares Signal an das Unternehmen! Wir brauchen ein deutliches Lohnplus mit einem klaren Mindestlohnabstand!

Als nächster Verhandlungstermin ist der 22. Januar 2026 angesetzt. Bewegt sich dort nichts, geht es nochmal vor die Tür!

 

Hintergrund: Nach drei ergebnislosen Tarifverhandlungsrunden rief die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu Warnstreiks bei der Deutsche See Fischmanufaktur auf. Am Hauptsitz in Bremerhaven und an vielen der bundesweit 19 Standorten haben die Beschäftigten die Arbeit ab dem Montagabend bis zum frühen Mittwochmorgen niedergelegt und gegen den Sparkurs der Geschäftsführung protestiert. 

Die Gewerkschaft fordert einen Anschlusstarifvertrag mit 12 Monaten Laufzeit bis 30. September 2026, 12 Prozent mehr Entgelt für alle Entgeltgruppen, 300 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Grundlage der Forderungen sind insbesondere die Mindestlohnerhöhung ab 1. Januar 2026 und die notwendige Wahrung der Entgeltabstände

„Wer trotz steigender Mindestlöhne, hoher Arbeitsbelastung und großer Verantwortung der Beschäftigten jede echte Verbesserung verweigert, provoziert den Konflikt bewusst“, erklärt NGG-Verhandlungsführer Björn Bauer. „Die Kolleginnen und Kollegen sind nicht bereit, Reallohnverluste und Perspektivlosigkeit weiter hinzunehmen. Deshalb erhöhen wir jetzt den Druck durch Warnstreiks.“

 

Der Arbeitgeber bot bislang lediglich einen Inflationsausgleich bei 27 Monaten Laufzeit an. Für die unteren Entgeltgruppen wurde lediglich eine Angleichung an den Mindestlohn vorgeschlagen, für die Auszubildenden nur minimale Anpassungen, eine unbefristete Übernahme wurde abgelehnt. 

Auch der Versuch der Tarifkommission, über eine alternative Lösung mit einer Jahressonderzuwendung zu verhandeln, scheiterte. In der dritten Verhandlungsrunde am 28. November 2025 hatte die Geschäftsführung der Deutschen See Fischmanufaktur erklärt, dass es keinen finanziellen Spielraum für Verbesserungen gebe. Weitere Verhandlungsbereitschaft wurde nicht signalisiert.

 

Gemeinsam noch stärker

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