Hotel & Gaststättengewerbe Berlin und Brandenburg Die Entgelte müssen steigen!

09. September 2021

In Berlin und Brandenburg werden die Tarifverträge für das Hotel- und Gaststättengewerbe neu verhandelt.  Die Tarifkommissionen haben jetzt die Forderungen beschlossen. Klar ist: die Entgelte müssen steigen! Die Beschäftigten haben mehr Wertschätzung verdient. Außerdem kann nur so die Abwanderung gestoppt werden. In der niedrigsten Tarifgruppe soll ein Stundenlohn von 13 Euro gezahlt werden. Alle anderen Tarifgruppen sollen dann um 23% erhöht werden. Ausbildungsvergütungen sollen um 200 Euro steigen. Damit sollen armutsfeste Tarifeinkommen zeitnah erreicht werden.

Die Beschäftigten im Gastgewerbe sind von den Coronaauswirkungen besonders hart getroffen worden. Das Kurzarbeitergeld war für viele Beschäftigte über Monate hin das einzige Einkommen. Viele sind an ihre finanziellen Grenzen gestoßen. Schon vor der Coronazeit hat es einen Mangel an Fachkräften gegeben. Diese Abwanderung hat sich nun noch verschärft. Unternehmen haben finanzielle Hilfen und Steuererleichterungen bekommen. Im Hotel– und Gaststättengewerbe muss endlich ein Wandel zu guten Arbeitsbedingungen geschafft werden. Dazu gehören  auch gute Einkommen die deutlich gesteigert werden müssen. Sonst bleibt es bei der Abstimmung mit den Füßen! Wir fordern daher von den Arbeitgebern ein deutliches Signal für die Zukunft. Die Löhne müssen in der untersten Tarifgruppe bei 13 Euro liegen. Alle anderen Entgelte müssen um den selben Prozentsatz steigen wie der jetzige niedrigste Stundenlohn zu 13 Euro. Auch die Ausbildungsvergütungen sollen um 200 Euro steigen.

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