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NGG fordert 6% mehr Lohn in der Milchindustrie Ost
Für die rund 2.300 Beschäftigten des Tarifgebietes der Milchindustrie Ost fordert die Lebensmittelgewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine Lohnerhöhung von 6 Prozent. Für die Auszubildenden in den Molkereien und Käsereien sollen die Vergütungen um 80 Euro steigen. Dazu sollen die Fahrtkosten zur Berufsschule übernommen werden, gerade im ländlichen Raum sind das oft lange Fahrtwege mit hohen Kosten. Dazu soll es nach erfolgreichem Abschluss die Übernahme von mindestens einem Jahr geben.
Die Gewerkschaft will mit deutlichen Lohnsteigerungen die Realeinkommen sichern. Neben den allgemeinen gestiegenen Lebenshaltungskosten stehen zusätzliche Belastungen im Raum. Die Politik hat Einschnitte im Gesundheitssystem, der Altersvorsorge und in anderen Bereichen angekündigt.
Die Milchindustrie verzeichnet im Gegensatz zu anderen Industriebranchen deutliche Umsatzzuwächse und auch die Beschäftigung wächst. Der aktuelle Lohn- und Gehaltstarifvertrag für die Milchindustrie Ost läuft zum 31. August 2026 aus.
Zum Tarifgebiet:
Betroffen von den Entgeltverhandlungen sind in Mecklenburg-Vorpommern die Betriebe des Deutschen Milchkontors DMK Altentreptow, Euro Cheese Altentreptow, wheyco Altentreptow, DMK Waren (vormals Müritz Milch) sowie der Standort von Arla Foods Upahl; in Sachsen-Anhalt die Betriebe Milchwerke Mittelelbe (Elb-Milch), die Altmark-Käserei Uelzena Bismark, der Standort der Bayerischen Milchindustrie (BMI) Jessen sowie das Frischli Werk in Weißenfels; in Thüringen das Erfurter DMK-Milchwerk.
Gemeinsam noch stärker
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