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Warnstreik bei Getränkelogistiker Preuss Münchhagen in Berlin
Beschäftigte des Getränkelogistikers Preuss Münchhagen in Berlin haben heute einen vierstündigen Warnstreik durchgeführt. Hintergrund ist die Unzufriedenheit der Fahrer mit dem bisherigen Angebot des Unternehmens in den laufenden Tarifverhandlungen.
Die Beschäftigten kritisieren insbesondere, dass das erste Angebot nicht grundlegend nachgebessert wurde. Eine Tariferhöhung von 2,5 Prozent wird als unzureichend bewertet. Zusatzleistungen wie ein Tankgutschein und eine Erholungsbeihilfe werden zwar positiv gesehen, jedoch nicht als Ersatz für dauerhafte Lohnerhöhungen akzeptiert.
Der heutige Ausstand ist ein erster Warnstreik. Trotz geplanter Touren ist davon auszugehen, dass zahlreiche Kunden morgen nicht beliefert werden. Nach eigenen Angaben versorgt Preuss Münchhagen rund 5.000 Kunden in Berlin und Umgebung, darunter Cafés, Clubs sowie die gehobene Hotellerie.
Der nächste Verhandlungstermin ist für den 13. Mai angesetzt – einen Tag vor dem langen Wochenende rund um Christi Himmelfahrt und den Herrentag. Um eine ausreichende Versorgung der gastronomischen Einrichtungen sicherzustellen, wird von der Arbeitgeberseite ein ernsthaftes Verhandlungsangebot erwartet.
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