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600 Euro weniger Lohn trotz gleicher Arbeit

Warnstreik bei der Sternquell Brauerei
21. Januar 2026

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ruft die Beschäftigten der Sternquell Brauerei GmbH in Plauen am 21.01.2026 zu einem dreistündigen Warnstreik auf. 

Die erste Entgelttarifverhandlung war im November ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Am Tag vor der zweiten Verhandlung wollen die NGG-Mitglieder nun ein Zeichen setzen, dass sie es mit ihrer Forderung ernst meinen: 6,6 % mehr Lohn, mindestens jedoch 280 Euro für alle Lohngruppen. Auszubildende sollen 100 € mehr bekommen und das bei einer Laufzeit von 12 Monaten. 

Die Arbeitgeberseite hatte ein deutlich niedrigeres Angebot vorgelegt: 100 Euro mehr für alle Lohngruppen (35 Euro für Auszubildende) und eine Einmalzahlung in Höhe von 150 € (52,50 Euro für Auszubildende) bei einer Laufzeit von 13 Monaten.

„Mit diesem Angebot würden die Beschäftigten den Anschluss an das Tarifgebiet Brau Sachsen/Thüringen vollends verlieren. Ihre Kolleginnen und Kollegen bei der Radeberger Brauerei verdienen schon jetzt 400 Euro mehr im Monat. Das Angebot ist deshalb untragbar“, so der Verhandlungsführer der Gewerkschaft NGG, Thomas Lißner. 

Am eklatantesten ist der Lohnabstand der Sternquell Brauerei zum Mutterunternehmen, der Kulmbacher Brauerei in Bayern. Nur 100 Kilometer entfernt bekommen die Facharbeiter:innen dort knapp 600 Euro mehr im Monat – für die gleiche Arbeit.

Gemeinsam noch stärker

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