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Keine Zuckersteuer auf dem Rücken der Beschäftigten
Die Bundesregierung plant die Einführung einer Zuckersteuer auf zuckerhaltige Getränke. Was als gesundheitspolitische Maßnahme verkauft wird, droht in Wirklichkeit Beschäftigte, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die heimische Getränke- und Ernährungsindustrie zu belasten. Die NGG lehnt diese Pläne entschieden ab.
Wir rufen Beschäftigte und Betriebsräte aus der Getränkeindustrie auf zur Kundgebung:
Donnerstag, 8. Oktober 2026
11:00 bis 13:00 Uhr
Bundesministerium der Finanzen
Wilhelmstraße 97, Berlin
Bild zum Weiterleiten: KUNDGEBUNG 8.10.2026
Warum wir protestieren:
Die geplante Zuckersteuer gefährdet Investitionen, Wachstum und Beschäftigung in der Getränke-, Ernährungs- und Zuckerindustrie. Tausende Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen auf dem Spiel. Bis heute fehlt eine belastbare Analyse der Folgen für Arbeitsplätze, Standorte, Lieferketten und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Die Steuer würde die Preise für Getränke deutlich erhöhen. Die Kosten würden am Ende von den Verbraucherinnen und Verbrauchern getragen. Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten ist dies der falsche Weg.
Indirekte Steuern treffen nicht alle gleich. Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen müssen einen größeren Teil ihres Budgets für den täglichen Konsum aufwenden. Eine Zuckersteuer belastet deshalb besonders jene, die ohnehin unter steigenden Preisen leiden. Statt soziale Ungleichheiten zu verringern, würde sie diese verschärfen.
Die NGG unterstützt ausdrücklich das Ziel einer gesunden Ernährung. Doch die geplante Zuckersteuer ist kein geeignetes Instrument dafür. Aus Sicht der NGG wird sie ihr gesundheitspolitisches Ziel verfehlen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die Steuer vor allem eingeführt werden soll, um Einnahmelücken im Bundeshaushalt zu schließen. Die Beschäftigten, Verbraucherinnen und Verbraucher sollen dafür die Rechnung bezahlen.
Wer zusätzliche Einnahmen für den Staatshaushalt erzielen will, darf nicht erneut die breite Bevölkerung belasten. Notwendig sind gerechte und sozial ausgewogene Lösungen. Die Finanzierung öffentlicher Aufgaben darf nicht über höhere Alltagskosten für Beschäftigte und ihre Familien erfolgen.
Gemeinsam ein Zeichen setzen!
Wir fordern eine Politik, die Arbeitsplätze sichert, industrielle Wertschöpfung stärkt und soziale Gerechtigkeit ernst nimmt.
Keine Zuckersteuer auf dem Rücken der Beschäftigten!
Keine Haushaltssanierung über die Ladenkasse!
Arbeitsplätze und Kaufkraft schützen!
Kommt zur Kundgebung am 8. Oktober 2026 nach Berlin!
Für sichere Arbeitsplätze. Für starke Standorte. Für soziale Gerechtigkeit.
Gemeinsam noch stärker
Rund 180.000 Mitglieder sind wir schon in der NGG. Aber wir wollen mehr werden: je mehr wir in der Gewerkschaft sind, desto stärker sind wir.
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